Momus

Datum 22. Februar 2014
Beginn 22:00 Uhr
Ende 23:00 Uhr
Veranstaltung Konzert
Ort Bornemann Bar
Mit Momus (Musiker, Japan)

Momus (benannt nach Momos, dem griechischen Gott des Spottes) ist einer der kontroversesten und einflussreichsten Provokateure der Underground-Musik. Seit fast dreißig Jahren veröffentlicht er ebenso launige wie kluge avantgardistische Pop-Alben auf Labels in England, Japan und den USA, die mit Stilen von Chanson bis „Vauderville Concrete“ experimentieren. Seine Hauptmotive sind Masken, Sex, Japan, Entfremdung und Zeitreisen, seine Überzeugungen beruhen auf dem Respekt von Andersartigkeit und Vielfalt. Sein letztes Album, „Bambi“ (American Patchwork, 2013), ist ein sanft-kratziges Werk, dass eine Welt postuliert, in der Blues von Shintō-Mönchen erfunden wurde und Klaus Kinski über John Cages präpariertem Klavier tobt.

© Momus
© Momus

Nicholas Currie, 1960 in Schottland geboren und besser bekannt unter seinem Künstlernamen Momus (nach dem griechischen Gott des Spottes), ist Musiker, Autor, Weltreisender und ästhetischer Provokateur. Seit den 1980er Jahren hat er an die dreißig Alben auf Underground-Labels in England, den USA und Japan veröffentlicht. Sein Stil wechselte dabei von akustischen Balladen über Elektropop zu Vauderville und wieder zurück. Neben seiner Tätigkeit als Kulturjournalist für “Wired”, “Vice”, “032C”, “Mousse” und andere Magazine, veröffentlichte er mehrere Bücher, zuletzt “The Book of Japans” (2011). Er prägte das Post-Warhol-Motto „In der Zukunft wird jeder berühmt für fünfzehn Leute“ Derzeit lebt er in Japan und arbeitet an zwei Büchern, die 2014 erscheinen werden: Eines, in dem Gott Amerika neu erfindet und eines, in dem ein gescheiterter Autor einen Pakt mit dem Teufel schließt, um der Welt ein vorsätzlich langweiliges Buch anzudrehen.

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