„Schau mir in die Pixel, Baby“, „Chatroulette Begegnungen“ und „Schlaf mit mir“

Datum 22. Februar 2014
Beginn Uhr
Ende Uhr
Veranstaltung Installationen
Ort Oberes Foyer
Mit Katalin Pöge (Künstlerin)

Die junge Berliner Medienkünstlerin Katalin Pöge nähert sich in ihrer temporären Ausstellung im Oberen Foyer der Berliner Festspiele dem digital turn aus soziologischer Sicht. Die Installation „Schau mir in die Pixel, Baby” (mit Jana Dörfelt) lädt dazu ein, das eigene Gesicht durch eine grob gepixelte Maske unkenntlich zu machen. Wann fängt das Vermummungsverbot an, wo hört das Recht am eigenen Bild auf?  Für „Chatroulette-Begegnungen” führte sie auf Chatroulette, der berüchtigten Webseite für zufällige Videochats zwischen Unbekannten, Interviews mit ihren Chatpartnern. Pöge porträtierte sie in Screenshots, die sie in China zu Ölbildern hat anfertigen lassen. „Schlaf mit mir“ ist eine in sich versunkene Meditation über Intimität und Distanz: ein Bett, ein Film einer Schlafenden und ein Raum, der abschließbar ist.

© Katalin Pöge
© Katalin Pöge

Katalin Pöge wurde 1982 in Strausberg geboren. Sie studierte an der Kunsthochschule Weißensee sowie an der Akademie der Künste in Wien. Ihr Arbeitsbereich ist die Feldforschung in der digitalen Kommunikation sowie die Suche nach Übergängen von Virtuellem zu Realem. Katalin Pöge lebt in Berlin und beteiligte sich bisher an verschiedenen Ausstellungen in Berlin, Bernau, Wien, Tübingen und Halle.

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meinexonkelandi.de
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© Katalin Pöge
© Katalin Pöge
© Katalin Pöge
© Katalin Pöge