Einspruch! Technologie ist keine Naturgewalt

Datum 30. November 2013
Beginn 13:00 Uhr
Ende 13:30 Uhr
Veranstaltung Vortrag
Ort Große Bühne
Mit Juli Zeh

Juli Zeh initiierte im Juli 2013 einen offenen Brief, unterzeichnet von vielen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, aber auch Zehntausenden Bürgern in welchem sie von Angela Merkel die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit einforderte. Juli Zeh ist vielfach ausgezeichnete Autorin und studierte Juristin, sie erhebt Einspruch sowohl gegen eine Glorifizierung als auch gegen Verteufelung des Netzes. Für sie ist das Netz ist „eine völlig realistische Utopie“, und sie fordert zur Selbstermächtigung auf.

Netzkultur Juli Zeh
© David Finck

Juli Zeh
1974 in Bonn geboren, ist promovierte Juristin und vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin. Sie studierte Jura in Passau und Leipzig sowie Literatur am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, an das sie später als Dozentin zurückgekehrt ist. Ihr Werk ist in 35 Sprachen übersetzt und wurde u.a. mit dem Deutschen Bücherpreis (2002), dem Solothurner Literaturpreis (2009) und dem Thomas Mann Preis (2013) ausgezeichnet. Juli Zeh äußert sich kontinuierlich in großen Zeitungen und Magazinen, ihre Essays zu Politik, Gesellschaft und Literatur sind u.a. in dem Band „Alles auf dem Rasen“ (2006) nachzulesen. Zuletzt erschienen 2013 „Good Morning, Boys and Girls“, eine Sammlung ihrer Theaterstücke, und die Poetikvorlesungen „Treideln“.

www.juli-zeh.de